Strompreis Erhöhungen sind seit Jahren in aller Munde. Vor allem der Ausstieg aus der Atomenergie, EEG- und Offshore-Umlage sind Kosten, die von den Energieversorgern an ihre Kunden weitergegeben werden. Somit ist wohl jeder von den nächsten Strompreis Erhöhungen betroffen und wer die Mehrkosten ausgleichen will, hat nur die Chance, Strom zu sparen.

Ein Viertel des Stromverbrauchs nur für Licht 

Stromerzeuger, Umweltorganisationen, Verbraucherberatungen und andere Verbände informieren seit Jahren über Verhaltensweisen, mit denen der Stromverbrauch reduziert werden kann. Von der abschaltbaren Steckerleiste für Stand-By-Geräte über die richtige Einstellung des Kühlschranks bis zu Empfehlungen zum energiesparenden Kochen reichen die Hinweise. Ein großer Anteil des Stromverbrauchs fließt in die elektrische Beleuchtung. Abhängig von der verwendeten Lichttechnik und dem Umfang der Beleuchtung wenden Privathaushalte 25 Prozent und mehr des gesamten Stromverbrauchs allein für die Beleuchtung auf. Deutlich höher ist der Anteil des Lichts am Stromverbrauch in Einfamilienhäusern. Hier werden Haustüren, Garageneinfahrten und Gärten beleuchtet. In der Vorweihnachtszeit steigt der Stromverbrauch drastisch, weil nun auch Lichterketten und beleuchtete Weihnachtsdekorationen zur Adventsstimmung beitragen. 

Mit LED Stromverbrauch des Lichts auf 3 Prozent reduzieren 

Der niedrige Stromverbrauch von LED-Lampen ist eines der vielen besonderen Merkmale dieser Lichttechnik. Eine LED-Lampe hat einen Stromverbrauch, der zwischen 80 und 90 Prozent geringer ist, als der einer Glühlampe mit vergleichbarer Leuchtkraft. Durch die Umstellung der gesamten Beleuchtung im Innen- und Außenbereich auf LED-Technik wird der Anteil der Beleuchtung am gesamten Stromverbrauch nicht mehr 25 Prozent betragen, sondern zwischen 2,5 und 5 Prozent. Auf den gesamten Stromverbrauch wirkt sich die Umstellung daher mit einer Ersparnis von mindestens 20 Prozent aus. Der Energiebedarf von LED-Lampen ist abhängig von ihrer Technik und Qualität. Moderne Entwicklungen führen zu LED-Lampen, die sich durch eine enorme Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig extrem niedrigem Stromverbrauch auszeichnen. LED-Lampen sind im Innen- und Außenbereich gleichermaßen einsetzbar, da die Leuchtdioden unempfindlich gegen Kälte, Nässe und Sonneneinstrahlung sind. Zudem sind Leuchtdioden bruchfest. Daher leuchtet eine LED-Lampe auch noch, wenn sie einmal heruntergefallen ist.

 Netter Nebeneffekt: LED schont die Umwelt 

LED-Lampen schonen in mehrfacher Hinsicht die Umwelt. Durch den geringen Stromverbrauch reduziert sich der Energieeinsatz in Kraftwerken. Das schont Ressourcen und aufgrund des geringeren CO2-Ausstoßes auch das Klima. Auch für die Herstellung von LED-Lampen ist ein vergleichsweise geringer Energieeinsatz notwendig, es muss kein Vakuum erzeugt werden und Leuchtstoffe kommen ebenfalls nicht zum Einsatz. Da LED-Lampen eine extrem lange Haltbarkeit haben, erzeugen sie außerdem nur wenig Müll. 

LED-Lampen sind nicht wirklich teuer 

Häufig hört man als Argument gegen den Kauf von LED-Lampen den hohen Preis. Tatsächlich ist die Anschaffung einer LED-Lampe teurer, als die einer Glühlampe oder einer einfachen Energiesparlampe mit Leuchtstofftechnik. Der Grund dafür sind die hohen Entwicklungs- und Herstellungskosten. Jedoch bestehen die Kosten für Leuchtmittel nicht allein in den Anschaffungskosten. Die Lebensdauer einer Lampe muss ebenso berücksichtigt werden, wie ihr Energieverbrauch. Allein durch ihren geringen Stromverbrauch amortisiert sich der Anschaffungspreis von LED-Lampen abhängig von der regelmäßigen Leuchtdauer innerhalb von ein bis zwei Jahren. Da eine LED-Lampe aber eine Lebensdauer von zehn Jahren und mehr hat, ist sie letztendlich preisgünstiger als eine vergleichbare Halogen- oder Energiesparlampe.

2 comments on “>>> Strompreis Erhöhung? Jedes Jahr steigen die Preisen. Wie geht es weiter? Und wie Sie bei der Umrüstung auf LED Lampen über 100€ pro Jahr sparen

Schreibe einen Kommentar