Seit dem schrittweisen Verbot von Glühlampen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft sind viele Verbraucher im Zweifel darüber, welche Beleuchtungstechnik sie in Zukunft einsetzen sollen. Leuchtstoff-Energiesparlampen werden seit langem angeboten, erfreuen sich aber aufgrund ihrer unflexiblen Einsatzmöglichkeiten, des nicht immer angenehm erscheinenden Lichts und der zeitlichen Verzögerung, bis sie ihre volle Lichtleistung erreicht haben, nicht bei allen Verbrauchern großer Beliebtheit. Zudem sind diese Energiesparleuchten aufgrund ihres Gehalts an gesundheitsschädlichen Stoffen, insbesondere Quecksilber, seit einiger Zeit ins Gerede gekommen.

LED Leuchtmittel

Häufig sehen Verbraucher aber keine Alternative zu diesen weit verbreiteten Lampen und übersehen dabei vollkommen, dass Leuchtstoff-Energiesparleuchten nicht die einzige energiesparende Beleuchtungstechnik darstellen. Vielmehr gehört den Lampen, darüber sind sich Fachleute einig, die Zukunft. Die Entwicklung der LED Beleuchtung ist in den letzten Jahren mit einem rasanten Tempo voran geschritten, so dass ein dunkles und kühles Licht, wie es die ersten LED-Produkte mit sich brachten, inzwischen längst der Vergangenheit angehört.

Moderne LED-Lampen werden in derart vielfältigen Formen und Größen angeboten, dass sie im Innen- und Außenbereich vielfach einsetzbar sind. Vor allem umfasst das Angebot an LED Leuchtmittel Modelle mit den gängigen Schraub- und Stecksockeln, so dass sie in jeder herkömmlichen Leuchte Verwendung finden. Glühbirnen und Halogenstrahler lassen sich problemlos durch Lampen ersetzen und selbst für die Leuchtstoffröhre bietet die LED-Tube eine echte Alternative.

Aufgrund der LED-Technik, die sich vollends von anderen Beleuchtungstechniken unterscheidet, ist es jedoch nicht immer leicht, die passende Lampen-Stärke für die jeweiligen Einsatzgebiete zu finden. Häufig fragen Verbraucher danach, welche LED-Lampe sich als idealer Ersatz für eine 60-Watt-Birne eignet oder welche Lumenzahl erforderlich ist, um einen Raum einer gewissen Größe auszuleuchten. Ein direkter Vergleich ist nur schwer möglich, da die Lumen-Werte von Glühlampen, Leuchtstoffröhren oder Halogenlampen nicht immer bekannt sind. Dennoch gibt es erste Vergleichstabellen, die Anhaltspunkte liefern. Die Leuchtkraft einer LED-Lampe ist nicht allein von der angegebenen Watt-Leistung abhängig und auch nicht nur von der Lumenzahl. Auch der Abstrahlwinkel spielt eine wichtige Rolle für diesen Vergleich.

Soll eine Leuchte dazu dienen, einen Raum mit einer Fläche von beispielsweise 15 oder 20 Quadratmetern vollständig auszuleuchten, so verwendete man bisher eine 60 bis 100 Watt starke Glühlampe oder eine Leuchte mit mehreren Glühlampen, die jeweils eine Stärke von 40 bis 60 Watt hatten. Eine durchschnittliche Glühlampe erzielt eine Leuchtkraft von etwa 7 bis 15 Lumen pro Watt, abhängig von der Stärke der Glühlampe. Will man zum Beispiel eine 60 Watt starke Glühlampe durch LED-Lampen ersetzen, so sind dazu rund 600 bis 700 Lumen notwendig. Moderne LED-Beleuchtungen haben eine Leuchtkraft von bis zu 100 Lumen pro Watt, so dass eine 7 Watt starke LED-Birne notwendig wäre, um die 60-Watt-Glühlampe zu ersetzen. Da aber auch der Abstrahlwinkel maßgeblich für die Leuchtkraft der LED-Lampe ist, sollte man auf einen ausreichenden Abstrahlwinkel achten, der möglichst 360 Grad beträgt. Hochwertige 10-Watt-LED-Lampen in Birnenform mit warmweißem Licht sind daher in der Lage, eine 60 Watt starke Glühlampe zu ersetzen. Sie sind mit einer E-27-Fassung ausgestattet, haben einen Abstrahlwinkel von 360 Grad und erzeugen ein angenehmes, warmweißes Licht. Diese qualitativ hochwertigen Lampen sind dimmbar und können problemlos in Leuchten mit Bewegungsmeldern eingesetzt werden. Auch für die Verwendung in traditionellen Halogenleuchten bieten sich LED-Lampen mit GU 10-Stecksockel an, wie sie vielfältig in Seil- und Schienensystemen verwendet werden.

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