Mikrobiologe aus dem Bremer Land sieht großes Gefahrenpotential in Energiesparlampen. (Bremen, den 16.08.2009 von Ilja Mertens und Nicole Schaake-Baumann)

Um das Klima zu Schützen, soll 2012 die letzte klassische Glühbirne vom Fließband rollen. Stattdessen setzt EU unter anderem auf Energiesparlampen. Wissenschaftler Gary Zörner sieht dabei die Gesundheit der Bürger in Gefahr.

Ob in Privaten oder öffentlichen Gebäuden – die Tage der klassischen Glühbirne sind gezählt. in Zukunft sollen ausschließlich Energiesparlampen für Erleuchtung sorgen und so das Klima schützen. Das hat die EU beschlossen. Doch Gary Zörner, Chef des Labors für mikrobiologische und chemische Analytik (Lafu) in Delmenhorst, hält das für unverantwortlich: “ Energiesparlampen enthalten anders als herkömmliche Glühbirnen Quecksilber.

Das zerstört das Nervensystem, führt zu Entwicklungsstörungen, vermindert das Seh- und Hörvermögen und schränkt die motorischen Fähigkeiten sowie die Gehirntätigkeit ein.“

 Zörner hält die modernen Leuchtmittel deshalb für gefährlich: „Zerbricht eine Energiesparlampe zuhause, nimmt man das Freigesetzte Quecksilber über die Atemwege oder die Haut auf. Allein eine Sparlampe kann 4.000 Liter Trinkwasser vergiften.“

 Die Industrie widerspricht dem und erhält sogar Beistand von BUND-Bremen. Vorsitzender Klaus Prietzel: “ Da die Lampen rund um 80% weniger Strom verbrauchen, ist ihre Umweltbilanz positiv. Kohlekraftwerke produzieren nämlich ihrerseits Quecksilber, das in die Umwelt gelangt.“ Würden bruchsichere Kapsel-Lampen verwendet und nach dem Ableben an Recytlingstationen entsorgt, bestehe keine Gefahr für Menschen und Umwelt, so Prietzel.

 Für Zörner absolut unverständlich: „Beim Quecksilber ist es wie beim Asbest. bereits in den 1920er Jahren wusste man, dass Asbest schädlich ist, aber noch bis in die 1980er Jahre hat man sich politisch gegen das Verbot von Asbest ausgesprochen.“ ………D

Debatten stehen ohne Ende. Zum unseren Vorteil, wissen wir das es noch eine Technologie weiter gibt liebe Leser und zwar die LED Lampen. LED Lampen enthalten kein Quecksilber und keine schädliche Stoffe. LED Lampen produzieren keine UV Strahlung und strahlen keine Wärme ab.  LED Lampen sind zwar noch teuer, aber die lassen sich nach einem Jahr schon refinanzieren und auf den Besetzer arbeiten. Vor knapp 5 Jahren begann der Einstieg in die LED Beleuchtung und die Spots waren mit 12-20 Standard LEDs aufgerüstet. Dabei ist das Licht sehr kalt und bläulich gewesen, die Spots kostete um die 50€ und das Licht ist extreme schwach gewesen.

 Heute ist die Entwicklung so weit gekommen, dass man mit 2 Preiswerteren Leuchtmitteln – ein 50 Watt Halogen Strahler ersetzen kann.  Man hat die Wahl an LED Leuchtmitteln ohne Ende. Es gibt diese für alle handelsübliche Fassungen und diversen LED Chip Technologien. Nun ist es nicht mehr schwer ein LED Leuchtmittel zu finden, sondern von allen möglichen ein passendes zu bekommen.

3 comments on “>>> Gefahrenpotential in Energiesparlampen. Hochgiftige Lampen die wir seit Jahrzehnten benutzen – dessen Gefahr uns verschwiegen würde. Wieso sollten Sie von diese Technologie Abstand halten.

Schreibe einen Kommentar