Die Beleuchtung eines Hauses ist die Visitenkarte. Von der stilvollen Beleuchtung für Bürogebäude bis hin zu stimmungsvollen Beleuchtung für das Privathaus spiegeln die gewählten Außenleuchten Stil und Geschmack der Bewohner wieder. Bei der Außenbeleuchtung spielen sowohl dekorative Aspekte wie auch Funktionalität und Sicherheit eine wichtige Rolle. So entsteht ein ansprechendes Lichtkonzept für Haus und Hof.

Vielfältige Aufgaben

LED-Leuchten für den Außenbereich erfüllen bei eindrucksvollen Grundstücken verschiedene Zwecke. Zum einen werden Haus und Garten optimal ins rechte Licht gerückt, zum anderen dienten die Leuchten der Sicherheit in der Dunkelheit und der Abschreckung ungebetener Gäste. Dabei unterstreicht die Beleuchtung als gestalterisches Stilmittel auch den Charakter eines Hauses und macht einladend und ausdruckstark. So verwundert es nicht, dass bei repräsentativen, öffentlichen Gebäuden häufig Lichtdesigner zum Einsatz kommen, um den Einsatz der Außenbeleuchtung zu optimieren. Auch für private Häuser bieten LED-Leuchten für draußen viele Einsatzmöglichkeiten in Form von Wegbeleuchtungen, Licht und Schatten an der Hausfassade oder als Lichtspiel im Eingangsbereich. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Die Auswahl der Außenbeleuchtung

Verbraucher haben bei der LED-Beleuchtung für draußen eine große Auswahl. Verschiedenste Modelle sind dekorativ, sorgen für Sicherheit und Individualität. So haben Hausbesitzer selbst ihre Freude an der passenden Beleuchtung, aber auch vorbei gehende Passanten und Besucher. In jedem Fall vermeiden Außenleuchten Unfälle und Verletzungen im Hof, Garten, Terrasse und auf dem übrigen Grundstück. Das bietet auch Komfort, wenn Bewohner früh morgens im Dunkeln das Haus verlassen müssen oder spät nachts zurückkommen. Auch die Ästhetik kommt dabei nicht zu kurz, da das Grundstück mit LEDs und Außenlampen perfekt ausgeleuchtet werden. Bei der Auswahl sind auch Aspekte wie Umweltbewusstsein und Effizienz ein Thema. Die LEDs arbeiten energie- und kosteneffizient, außerdem achten viele Verbraucher auf den Umweltschutz. Für die Außenbeleuchtung kommen daher LED-Leuchten, aber auch Solarlampen oder Energiesparlampen in Frage. Die Außenbeleuchtung nutzt dazu innovative Technologien.

Beleuchtung für diverse Einsatzzwecke

LED-Außenleuchten sind im Handel in verschiedenen Ausführungen und Varianten erhältlich, etwa zum Einbauen, Aufstellen oder Legen. Außerdem können die Leuchten an Decken, Wänden oder Pfosten angebracht werden. Selbst schwimmende Lampen für den Gartenteich sind möglich, sodass der Garten zum Blickfang wird. Die Hofeinfahrt kann mit Einbauleuchten für den Boden aufgewertet werden. Sockelleuchten können im Hof zu beiden Seiten aufgestellt werden. So sind Gartenwege sicher, zudem werden exotische Pflanzen stimmungsvoll in Szene gesetzt.

Außenbeleuchtung richtig geplant

Damit die Außenbeleuchtung mit LEDs auch richtig glänzen kann, kommt es auch auf die richtige Planung und Umsetzung an. Was für den Innenbereich gilt, ist auch für den Außenbereich gültig. Dafür sprechen der hohe Nutzen und der ästhetische Wert. Schließlich hält man sich vor allem in der warmen Jahreszeit auch gern und häufig im Garten oder auf der Terrasse auf. Neben der wichtigen Funktion der Sicherheit spielen auch Aspekte wie Bedienbarkeit, IP-Schutzarten, der geeignete Standort, aber auch Helligkeit und Lichtfarbe eine wichtige Rolle.

Wichtige Kriterien für die Kaufentscheidung

  • Verwendungszweck (Wegbeleuchtung, Beleuchtung des Eingangsbereichs, Inszenierung und Lichtdesign für Haus und Grundstück, Dekoration)
  • IP Schutzart (Schutz vor der Witterung)
  • Helligkeit (Notwendiger Lichtstrom in Lumen)
  • Lichtfarbe (Angemessene Farbtemperatur in Kelvin, warmweiß, neutralweiß, kaltweiß)
  • Stromversorgung (Sichere Anschlüsse, Verkabelung)
  • Bedienbarkeit (Steuerung per Hand? Steuerung vom Haus aus? Bewegungsmelder, Dämmerungsschalter?)

Typen von Außenleuchten

Beim Kauf ist es also ratsam, sich zunächst über diese Fragen klar zu werden und sich einen Überblick über das Angebot zu verschaffen. Hilfreich ist auch die Unterscheidung der Außenleuchten in verschiedene Kategorien nach Verwendungszweck.

Außenstehleuchte ist der Oberbegriff für alle Außenleuchten und schließt Bodenleuchten, kleine Kugelleuchten mit Standfuß oder hohe Kandelaber mit ein. Außenwandleuchten bieten ein dekoratives Zonenlicht und dienen der Orientierung. Außenlaternen sind in vielen Ausführungen erhältlich im klassischen wie modernen Stil. Außenstrahler geben ein direktes Licht ab und können als dezente Einbauspots oder als leistungsstarke Fassadenstrahler eingesetzt werden. Bodeneinbauleuchten schließen bündig mit dem Boden ab und sind daher Platz sparend. Sie sind dekorativ und dienen der Sicherheit. Wegeleuchten werden am Wegrand angebracht und zeigen den sicheren Weg mit Kandelaber oder Pollerleuchten. Kandelaber sind übrigens mehrflammige Laternen oder Mastleuchten und leuchten mit einer Höhe von über zwei Metern einen weiten Bereich aus. Pollerleuchten sind halbhoch und ragen senkrecht auf. Sockelleuchten sind niedrig und ideal für exaltierte Standorte wie Sockel, Mauervorsprünge oder Treppenabsätze. Außenleuchten mit Bewegungsmelder arbeiten mit einem Sensor und schalten sich nach Bedarf ein und aus. Außenleuchten mit Steckdosen sind praktisch und ermöglichen den Anschluss von Gartengeräten. Dekorative Außenleuchten wie LED-Lichterketten haben hauptsächlich eine schmückende Funktion. Für den Gartenteich gibt es auch Unterwasserleuchten.

Im Idealfall wird die Außenbeleuchtung von Anfang an in die Baumaßnahmen einbezogen, damit die Installation an Wänden und Böden entsprechend vorbereitet werden kann. Wichtig ist auch, die Außenleuchten mit der vorhanden Ausstattung abzustimmen.

IP-Schutz für Außenleuchten

Die Angaben zur IP-Schutzart geben Aufschluss darüber, ob die Leuchten vor Witterungsbedingungen oder Berührungen geschützt sind. IP steht dabei für Ingress Protection, also dem Schutz vor dem Eindringen. Mit zwei Ziffern wird der Schutz vor Fremdkörpern und vor Wasser bzw. anderen Flüssigkeiten angegeben. In der Regel ist die IP-Schutzart 44 ausreichend. Sie bieten Schutz vor festen Fremdkörpern ab einer Größe vor einem Millimeter und ist vor Spritzwasser geschützt. IP 23 schützt vor festen Fremdkörpern ab einer Größe von 12,5 Millimetern und bietet Schutz vor Sprühwasser.

Helligkeit für Außenleuchten

Bei LED-Leuchten wird die Helligkeit mit Lumen angegeben. LEDs benötigen weniger Watt als Glühbirnen für dieselbe Helligkeit. Eine 40-Watt-Glühbirne entspricht etwa 400 Lumen, eine 60-Watt-Glühbirne entspricht etwa 600 Lumen. Diese Werte reichen in der Regel auch für die Außenbeleuchtung aus. Leistungsstarke Außenstrahler können aber auch deutlich mehr Lumen ausstrahlen.

Lichtfarbe und Schutz vor Insekten

Wir haben bereits die Lichttemperatur angesprochen. Während im Wohnbereich meist Farbtemperaturen von bis zu 3.300 Kelvin eingesetzt werden, kommen im Außenbereich häufig LED-Leuchten mit Werten zwischen 3.000 und 5.300 Kelvin, also einer neutralweißen Lichtfarbe zum Einsatz. Stromsparende LEDs bieten hier viel Auswahl. Außerdem enthalten die Leuchtioden der LED-Leuchten kein ultraviolettes oder infrarotes Licht, was Insekten anlockt.

Stromanschlüsse und Bedienbarkeit

In der Regel kommen Hausbesitzer nicht drum herum, aufwendig Kabel zu verlegen, wenn der Garten eine Beleuchtung erhalten soll. Aus Sicherheitsgründen eignen sich Erdkabel. Außenleuchten mit Steckdosen dienen auch als Anschlussmöglichkeit für elektrische Geräte. Bei der Bedienbarkeit der LED Leuchten kommt es auf Funktionalität und praktisches Handling an. Maximalen Komfort bieten natürliche LED-Leuchten, die über eine Fernsteuerung verfügen. Ähnlich komfortabel und bequem sind Bewegungsmelder, die dank der feinen Sensoren auf die menschlich Bewegung reagiert. Hier können Erfassungswinkel und Reichweite individuell eingestellt werden. Gerade die Bewegungsmelder sind perfekte Stromsparer, da die Lampen sich nach gewisser Zeit automatisch wieder ausschalten. Das schont die Stromrechnung. LED-Leuchten überstehen die meisten Schaltzyklen. Dämmerungsschalter reagieren auf die Helligkeit der Umgebung und arbeiten dabei ähnlich wie Bewegungsmelder mit Sensoren.